»Final speeches
Plädoyer
Dem Wirt werden viele, eine große Rolle spielende Straftaten vorgeworfen. Die Hauptvorwürfe sind: Totschlag, unterlassene Hilfeleistung und Falschverdächtigung.
Als Verteidiger ist es meine Aufgabe die Beschuldigungen z u entkräften und mein Bestes zu tun um einen Freispruch für den Wirt zu erreichen. Ihm wird vorgeworfen die Señora mit einem Stein erschlagen zu haben. Als erstes, hat niemand feste Beweise dass der Wirt es wirklich getan hat. Es gibt zwar Zeugen die gehört haben wollen wie er dies ankündigte, aber es gibt viele Leute die irgendwas aussprechen es aber nie tun würden. Die meisten reden einfach nur viel wenn der Tag lang ist. Er mag zwar ein Rassist sein, das kann ich nicht widerlegen, aber es gibt viele Rassisten und nicht jeder bringt deswegen gleich Menschen um. Ein Rassist zu sein ist auch keine Straftat, in der Demokratie dieses Landes herrscht Meinungsfreiheit und jeder kann glauben oder denken wie er will. Kommen wir zum zweiten Punkt auf der Anklageliste: unterlassene Hilfeleistung. Auch hier, kann niemand wirklich beweisen dass er nicht wenigstens versucht hat einen Arzt zu holen oder zu rufen. Vielleicht kam der Arzt auch erst dann als Andri gerade, oder schon länger den Ort des Geschehens verlassen hatte. Er war ja nicht schwerverletzt oder verkrüppelt, er konnte immer noch aus eigener Kraft aufstehen und weggehen. Dies kann ich belegen, einige Leute sollen ihn direkt nach dem Angriff durch die Stadt haben laufen sehen. Das der Wirt wird hinterher nicht gegen den Soldaten ausgesagt hatte, geschah wahrscheinlich das der Wirt selber Angst vor dem Soldaten hatte. Er hätte auch nicht eingreifen können, gegen die mehreren Straftäter hätte er nichts ausrichten können, und Angst zu haben ist keine Straftat. Das der Wirt Andri Falschverdächtigt hatte, kann auch nicht bewiesen werden, da eben nicht feststeht wer die Señora getötet hat. Der Wirt würde Andri niemals ohne triftigen Grund verdächtigen, er hat Andri immer gut behandelt und ihn sogar als Küchenjunge aufgenommen.
Da die Anschuldigungen nicht bewiesen werden können, plädiere ich auf Freispruch und sofortige Aufhebung der gegen den Wirt existierenden Straftaten.
Plädoyer
Wer ist schuld an Andris Tod?
Anklage an den Soldaten
Hiermit klage ich den Soldaten an, Schuld an Andris Tod zu haben. Der Soldat hat Andri zwar nicht eigenhändig umgebracht, das wissen wir, doch seine Handlungen und Taten führten indirekt zum Tod Andris. Somit ist er in jeder Hinsicht schuldig.
Das größte Motiv des Soldaten war wohl das, dass er Andri von Grund auf gehasst hat. Er hatte keinen wahren Grund dafür. Ständig bezeichnete er ihn als Juden und nahm dies als Ausrede, nur um sagen zu können, dass Andri anders sei, um ihn schlecht behandeln zu können und um mit ihm anders umzugehen als mit einem normalen Mitmenschen. Er hat ihn als Außenseiter betrachtet und als jemanden, der nicht zur restlichen Bevölkerung von Andorra gehört. So etwas nennt man zumindest in meinen Augen Rassismus. Dies ist ein klarer Fall und nicht zu leugnen, da der Soldat sich nicht gescheut hat, seine Wut auf Andri vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Ein weiteres wichtiges Motiv, das der Soldat hat, ist natürlich seine heimliche Beziehung zu Andris Halbschwester. Ganz Andorra wusste darüber Bescheid, dass Andri um Barblins Hand angehalten hat. Auch wenn Andri zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der Verwandtschaft zu Barblin wusste. Unter anderem war sich der Soldat über die Liebe der beiden bewusst. Doch der Angeklagte ließ nicht locker und bedrängte Barblin ohne Respekt vor Andri. Auch dass er mit Barblin öfters schlief, hat er bewusst getan, um Andri zu provozieren und nicht aus Liebe zu Barblin, die er durch dies auch noch ausgenutzt hat.
Der Angeklagte war unter anderem auch bei der Judenschau dabei, wie das ganze Volk Andorras. So haben wir genügend Zeugen um dem Soldaten Verrat vorwerfen zu können. Obwohl er ganz genau wusste, was passieren würde, wenn der Judenschauer jemanden als Juden bezeichnet, nämlich, dass der Tod auf denjenigen warten würde, machte der Soldat keine Anstalten Andri zu helfen, als dieser als Jude angeklagt wurde. Im Gegenteil, trotz seines Wissens, Andri sei kein Jude, übergab er ihn bewusst auch noch den Wachen und somit dem Tod. Seiner Aussage nach muss er als Soldat jeden Befehl ausführen, unter anderem diesem. Doch daran sieht man, wie sehr der Angeklagte Andri den Tod gewünscht hat.
Wie weit kann ein solcher Mensch gehen? So ein gefühlsloser, kalter und gleichzeitig einsamer Mann. Es ist leicht vorstellbar, wie viel Schuld er an Andris Tod trägt. Ein richtiger Feind muss das Opfer gewesen sein. Doch leider können wir hier nichts finden, was diese Aussage unterstützt. Umso mehr ist der Soldat schuldig, eine Tat begangen zu haben aus reiner Wut und Hass. Dies sollte schwer bestraft werden. Ich plädiere auf lebenslange Haft.
Plädoyer
Wer ist schuld am Tod von Andri?
Verteidung des Doktors
Mein Mandant der Doktort ist ein ehrenwerter Mann, der niemals jemandem etwas tun würde, denn seine Berufung ist es jedem zu helfen , der seine Hilfe benötigt und Leben zu retten und nicht zu zerstören. Ihm wird vorgeworfen offen rassistische Bemerkungen gemacht zu habe und Juden direkt beleidigt zu haben, doch das ist nicht wahr. Mein Mandant hat lediglich seine Liebe zu seinem Vaterland geäußert! Er ist ein Andorraner, und es ist sein Recht stolz auf sein Land zu sein, und das auch öffentlich zu zeigen. Es was nie seine Absicht Juden zu beleidigen, er hat sich nur über seine schlechten Erfahrungen geäußert, die er mir juden wie auch mit nicht Juden gemacht hat. Und mein Mandant konnte doch nicht wissen das Andri ein Jude ist, wenn dann hätte er diese Bemerkungen sicher für sich behalten! Er hat Andri immer mit Respekt behandelt, selbst als er erfuhr das Andri ein Jude ist, hat er sein Verhalten ihm gegenüber nicht geändert, er hat ihn noch immer mit respekt behandelt. Ihm wird zudem vorgeworfen, dass er Kenntnis von einer Schlägerei hatte, in der Andri das Opfer von Soldaten wurde und er habe trotzdem nichts unternommen. Doch mein Mandant hat von der Schlägerei überhaupt nichts mitbekommen, und zu derr zeit zu der der Wirt meinenb Mandanten über die Schlägerei in Kenntis gesetzt hat war die Schlägerei bereits vorrüber. Wenn mein Mandant vorher gewusst hätte was draußen vor sich geht, hätte er doch bereitwillig geholfen! Doch seine Hilfe wurde abgelehnt, er konnte nichts tun! Doch warum ging er nicht zur Polizei, fragen sie? Weil er Angst hatte! Ja Angst! Angst vor den Soldaten, die Andri schlugen und bekannt für ihre Brutalität und Agressionen waren. Die Soldaten die dann später auch bei der Judenschau dabei waren. Doch er hat nie jemandem etwas getan! Nie hat er den Finger gehoben, weder gegen Juden noch gegen sonst wen! Niemand hat was unternommen! Doch mein Mandant ist nicht Schuld, Man kann ihm nichts anhängen!
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